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Demenz hängt mit Funktionseinschränkungen der Sinne im Alter zusammen

Eine aktuelle Studie von Völter et al. (2021), die auch im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde, stellt einen Zusammenhang zwischen Funktionseinschränkungen der Sinne im Alter und dem (späteren) Auftreten einer Demenz her. Demnach erhöhe das Vorliegen sensorischer Defizite das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Je mehr Sinne eingeschränkt waren, desto stärker war der demonstrierte Zusammenhang. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass eine frühzeitige Erfassung von Sinnesbeeinträchtigungen wichtig sei. Hierfür bedürfe es der Etablierung eines Screening Verfahrens und der Entwicklung eines Testverfahrens zur Überprüfung der multisensorischen Integration (also dem Zusammenspiel unserer Sinnesorgane). Wenn Sie an dem vollständigen Artikel interessiert sind, besuchen Sie gerne die Webseite des Deutschen Ärzteblattes.

Quellenangabe:

Völter C, Thomas JP, Maetzler W, Guthoff R, Grunwald M, Hummel T: Sensory dysfunction in old age. Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 512–20. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0212

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