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Hausärztliche Unterstützung verschiedener pflegender Angehörigengruppen

In einem aktuellen Artikel im Deutschen Ärzteblatt wurde untersucht, ob es Ungleichheiten in der Unterstützung pflegender Angehörigengruppen durch ihre Hausärzte gibt. Pflegende Angehörige aus vulnerablen Gruppen, das heißt Pflegende, die mindestens 65 Jahre alt waren, Pflegende, die ihre Gesundheit selbst schlecht einschätzten, und Pflegende mit chronischen Erkrankungen sprachen häufiger mit ihrem Hausarzt über ihre belastende Situation. Menschen mit formal niedrigerer Bildung konsultierten ihren Hausarzt hingegen seltener, um über ihre Pflegesituation zu sprechen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wird den Hausärzten empfohlen, die Pflegenden mit weniger Bildung selbst auf Pflegesituationen und damit einhergehende Belastungen anzusprechen. Die deutsche Zusammenfassung des Artikels finden Sie unter folgendem Link: https://www.aerzteblatt.de/archiv/220426/Pflegende-Angehoerige-und-deren-Unterstuetzung-durch-Hausaerzte. Die englische Originalarbeit finden Sie zeitnah hier.

Quellenangabe:
Schnitzer S, Kuhlmey A, Engelmann F, Budnick A: Informal caregivers and how primary care physicians can support them. Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 507–8. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0217

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