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Projekte des Landesverbandes

Koordinierungsstelle der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband M-V, Selbsthilfe Demenz zur Verbesserung von Teilhabe- und Versorgungsstrukturen für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen durch das Erfolgsmodell Dreiklang (KATE)

Förderer: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V sowie Pflegekassen M-V

Laufzeit: 2018 – 2021

Inhalt:

  • Entwicklung niedrigschwelliger Versorgungsnetze aus dem Dreiklang Angehörigenschulungen, Selbsthilfegruppen und Helferkreise (AGS-SHG-HK)
  • wohnortnahe Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
  • Erarbeitung eigens darauf ausgerichteter qualitätsgesicherter Schulungsinhalte
  • „Rüstzeug“ für den Aufbau der Versorgungsnetze und eine spezifische Schulung zum GeriCoach
  • GeriCoaches werden somit befähigt, regionale Versorgungsnetze aufzubauen

Ansprechpartnerinnen:

Anna Christina Schulz
Telefon: 0381 – 20875401
E-Mail: ac.schulz@alzheimer-mv.de

Kerstin Gottschalch
Telefon: 0381 -20875402
E-Mail: k.gottschalch@alzheimer-mv.de

In Mecklenburg-Vorpommern sind die bestehenden ambulanten und stationären Angebotsstrukturen für Diagnostik, Behandlung, Pflege, niedrigschwellige Betreuung und Entlastung sowie Selbsthilfestrukturen regional sehr unterschiedlich ausgeprägt, vielerorts kann der Bedarf weder quantitativ noch qualitativ gedeckt werden.

Förderer: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V sowie Pflegekassen M-V

Laufzeit: 2017 – 2020

Inhalt:

  • Feststellung und Analyse der Versorgungsstrukturen des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Menschen mit Demenz sowie deren Qualität erhalten
  • Erkennen der quantitativen und qualitativen Lücken in der Versorgung in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort
  • Insbesondere die Situation in den ländlichen und den bisher strukturell benachteiligten Räumen steht im Fokus
  • Die bestehenden regionalen Hilfsangebote sollen fachlich durch Information, Beratung und Qualifizierung unterstützt werden
  • Wichtige Ansprechpartner dabei sind die Pflegesozialplaner und Pflegestützpunkte in den Regionen
  • Vernetzung der in Mecklenburg-Vorpommern beteiligten Akteure weiter voranbringen und ausbauen
  • Einbinden von ambulanten Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen sowie deren Trägerverbände, niedergelassene Ärzte, Betreuer, Sozialarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer, Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr
  • Erfahrungs-, Wissens- und Informationsaustausch sowie die Vernetzung und Koordination von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Strukturen bei der Versorgung dementiell erkrankter Menschen

 

Ansprechpartner:

Marina Stark-Drenkhahn
Telefon: 0381 – 208 754 03
E-Mail: m.stark@alzheimer-mv.de

Dr. Armin Keller
Telefon: 0381 – 208 754 04
E-Mail: a.keller@alzheimer-mv.de

Stephanie Zeug
Telefon: 0381 – 208 754 04
E-Mail: st.zeug@alzheimer-mv.de

In dem landesweiten Beirat ergreifen bis zu 12 junge Menschen (maximales Alter ist 27 Jahre) die Initiative und kooperieren, um für gesellschaftliche Aufklärung und Sensibilisierung zu sorgen. Durch die Nutzung vielfältiger Medien soll der Austausch zwischen den Generationen auf kreative Weise angeregt werden.

Förderer: Spendengelder aus der Benefizaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“

Laufzeit: Juli 2019 bis Dezember 2020

Inhalt:

Der Beirat konzipiert, plant und realisiert Aktionen und Instrumente, die Verständnis für Demenz fördern und niederschwelliges Engagement ermöglichen. Dazu zählen u.a. folgende Projektideen:

  • Videos und Fotos zum Vorstellen von digitalen Alltagshilfen und zur Weitervermittlung von technischen Kenntnissen
  • Inhalte auf Plattformen der sozialen Medien (Instagram, YouTube, Facebook & co.), um ein breites Publikum an jungen Leuten zu erreichen und für das Thema Demenz zu interessieren
  • Benefizkonzerte
  • Podiumsdiskussionen
  • Demenzsensible Stadtrundgänge (mit Anregung verschiedener Sinne)
  • Aktionstag: Bewegung und Tanz zum Weltalzheimertag

 

Ihr Ansprechpartner:
Lars Krychowski
Telefon: 0151 – 58835691
E-Mail: jugendbeirat@alzheimer-mv.de

Bereits seit 2015 findet einmal monatlich ein Tanzcafé für Menschen mit Demenz und deren Angehörige im Mehrgenerationenhaus in Lütten Klein statt. In lockerer Atmosphäre selbstgebackenen Kuchen und Kaffee genießen. Vertrauten Klängen und bekannten Melodien lauschen, mitsummen, mitsingen und natürlich der gemeinsame Spaß am Tanz stehen an diesen Nachmittagen im Vordergrund. Es werden Erinnerungen geweckt, Geschichten erzählt, sodass die Grenze zwischen Erkrankten und Begleitern verschwimmt. Lassen Sie sich von unserer geselliger Runde anstecken und tanzen Sie mit!

Die Veranstaltung findet immer am ersten Samstag im Monat, jeweils von 14:30-17:00 Uhr statt. Der Eintritt inklusive Kaffee & Kuchen beträgt 5,-€ pro Person. Für Warnowpass-Inhaber gilt ein ermäßigter Eintritt von 3,-€ pro Person.

Aktuelle Termine für das Jahr 2020:

4. Januar

1. Februar

7. März

4. April

2. Mai

6. Juni

4. Juli

1. August

5. September

3. Oktober

7. November

5. Dezember

Durch die „Hand in Hand Benefizaktion des NDR“ konnte der Landesverband der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. das Projekt „Tanzcafé für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und Freunde“ bis zum 31.03.2021 verlängern.
Wir danken der BARMER und dem Verein IN VIA Rostock e.V. sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung.

Vier Studenten der Hochschule Neubrandenburg wirken zusammen, um eine Gedächtnishilfe für Menschen mit Demenz zu entwickeln. Aufgrund der Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses von demenzerkrankten Personen werden Gegenstände im Haushalt häufig verlegt. Dies führt zu Angstgefühlen, Schuldzuweisungen und Zeitverlust für Pflegende. Das Memoboard soll in diesen Situationen Hilfe leisten.

Förderer: Techniker Krankenkasse im Rahmen der krankenkassenindividuellen Selbsthilfeförderung und Spendengelder der Benefizaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“ in Höhe eines 10%igen Eigenanteils

Laufzeit: Dezember 2019 bis April 2020

Inhalt:

  • Das Memoboard als technisch simple, auf Menschen mit Demenz angepasste Alltagshilfe
  • Ein Ton- und ein Leuchtsignal werden am Gegenstand per Klebefläche befestigt und auf Tastendruck aktiviert
  • Entwicklungsprozess:
    • Prototypenentwicklung per 3D-Druck in verschiedenen Varianten
    • Programmierung und Konzeption der Elektrotechnik
    • Testung der Funktionsweise bei einem Pilotkunden
    • Anschließende Weiterentwicklung des Produkts bis zur Marktreife durch Gründung einer Unternehmensstruktur

Ihr Ansprechpartner:

Paul Netzel (Projektleiter)
Telefon: 0173 – 1570688
Email: paul.netzel@fh-stralsund.de; gp19159@hs-nb.de

Im Rahmen des Projekts werden Inhalte entwickelt und entsprechende Kurse durchgeführt, die sich mit der Thematik des Lebensendes auseinandersetzen. Wissen und Impulse für einen gut organisierten Abschied sollen in Form von Letzte Hilfe Kursen angeboten werden.

Förderer: Spendengelder der Benefizaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“

Laufzeit: September 2019 bis August 2021

Inhalt:

Im Rahmen eines Letzte Hilfe Kurses wird über relevante Aspekte und Entscheidungen am Lebensende informiert. Die Kursinhalte sollen die Teilnehmenden für Themen wie den Sterbeprozess, Bestattung und Trauer sensibilisieren. Des Weiteren ist ein Ziel des Angebots die Etablierung einer lebensbejahenden Trauer- und Erinnerungskultur.

Ihre Ansprechpartnerin:
Stephanie Zeug
Telefon: 0179 – 4538653
E-Mail: st.zeug@web.de

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen leiden häufig unter Unruhe und einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein mobiler, innovativer Naturerfahrungsstand soll hier helfen. Ein Angebot verschiedener Sinneseindrücke fördert die Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus durch Unterstützung bei der Aktivierung und Entspannung, die Erinnerungsarbeit und das Wohlbefinden der demenzerkrankten Person.

Förderer: Spendengelder der Benefizaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“

Laufzeit: Juni 2019 bis Dezember 2020

Inhalt:

Der Fokus liegt auf einer Weiterentwicklung eines bestehenden Prototyps hin zu einem kompakten und mobilen System zur nachhaltigen Nutzung in der Häuslichkeit. Regionale Naturszenen werden nachgestellt durch den Einsatz von:

  • LED-Leuchten, die das blaue Farbspektrum des Sonnenlichts simulieren (anpassbar an verschiedene visuelle Szenen)
  • Lautsprecher zur Darstellung von Tiergeräuschen, Meeresrauschen, Bachplätschern
  • Frei wählbare Tast- und Geruchsreize in Aktivierungskisten

Ihr Ansprechpartner:
Lars Krychowski
Telefon: 0151 – 58835691
Email: jugendbeirat@alzheimer-mv.de

Die Kunstpause richtet sich an Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und entwickelt kunstgeragogische und intergenerative Angeboten für Menschen mit Demenz unter Einbezug der LebensbegleiterInnen. Gemeinsam sollen bedeutungs- und wirkungsvolle Aktivitäten die Beziehung untereinander stärken und emotionale Erlebnisse „auf Augenhöhe“ schaffen.

Förderer: Spendengelder der Benefizaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“

Laufzeit: März 2020 bis Februar 2022

Inhalt:

  • Umsetzung in verschiedenen kulturellen Einrichtungen (Museen, Galerien, Konzerthäuser)
  • Auf Leitungsebene: Sensibilisierung von Kulturanbietern für die Bedeutung und Potentiale eines inklusiven Kulturangebots für Menschen mit Demenz und ihre LebensbegleiterInnen
  • Auf Vermittlungsebene: Schulung von KulturvermittlerInnen hinsichtlich Kommunikation mit Menschen mit Demenz zur Planung und Durchführung von Kultur- und Kreativangeboten
  • Auf Serviceebene: Schulung von KassenmitarbeiterInnen und Aufsichten zur angemessenen Gesprächsführung, Informationsvermittlung und Umgang mit Konflikten

Projektleiterin:
Sabine Uhlig
Telefon: 0151 – 40186372
E-Mail: s.uhlig@eldeland.de

Ihre Ansprechpartner:
Deutsche Alzheimer Gesellschaft LV M-V e.V.
Telefon: 0381 – 20875406

Kim Staiger
E-Mail: k.staiger@alzheimer-mv.de

Alexander Eßer
E-Mail: a.esser@alzheimer-mv.de

Lichtblick- Lichtnaturerlebnisstand

Innovative, individuelle Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit Demenz und hochaltrigen Pflegebedürftigen in Wohngruppen und Pflegeeinrichtungen mit Hilfe von neuer Technik, wie Nahdistanzprojektor und Innenraum-Tageslichtlampen mit Blauspektrum. Dafür wurde ein fahrbarer, multimedialer Licht-Naturerlebnisstand gebaut und Angehörige bzw. Pflegepersonal für dessen Nutzung geschult.

 

Förderer: Techniker Krankenkasse

Laufzeit: Mai bis Dezember 2018

Inhalt:

  • Eines der größten Probleme in der Versorgung von Menschen mit Demenz und hochaltrigen Patienten sind nächtliche Unruhezustände, die aus einem gestörten Tag- und Nacht Rhythmus hervorgehen.
  • 927 Personen leiden in Mecklenburg-Vorpommern an Demenz und somit auch an einem Verlust von zeitlicher Orientierung.
  • Erkenntnisse aus der Chronobiologie und Wissen über die Wirkung von Licht auf den Organismus kommen in diesem Projekt zur Anwendung. Die Sonne dient als Taktgeber und stellt die zentrale Innere Uhr nach dem Stand der Sonne. So werden Stoffwechselprozesse im Organismus mit der Tageszeit synchronisiert. Dabei hat das blaue Farbspektrum im Licht der Sonne direkten Einfluss auf die zentrale Innere Uhr.
  • Durch das spezielle Blauspektrum der Ambientelampen kann am Tag mehr Licht für demenziell erkrankte Personen und pflegebedürftige Patienten zur Verfügung gestellt werden, um somit Aktivität am Tag und Inaktivität in der Nacht zu fördern und eine medikamentöse Behandlung zur Ruhigstellung zu verhindern.
  • Zusätzlich bietet ein Nahdistanzbeamer in Kombination mit einer neuartigen Leinwand drei verschiedene Naturerfahrungen in Form von Kamerafahrten über eine Küstenlandschaft mit Meeresrauschen und Mövenkrächzen, durch einen Bauernhof mit Tiergeräuschen und durch einen Wald mit Bachplätschern und Vogelstimmen.
  • Um neben den visuellen und akustischen Reizen auch die Geruchs- und Tastsinne der Pflegebedürftigen anzusprechen, werden im Stand für die jeweilige Naturszene entsprechende Fundstücke: Moos, Muscheln, Heu und weitere Requisiten in integrierten Schubladen verstaut. Durch die Verzahnung von farbwechselnden LED- Ambientelampen und Nahdistanzbeamer kann in kompakter Bauweise die Wirkung der neuen Lampentechnik dort zum Einsatz kommen, wo sich der Bewohner gerade befindet, ohne das ganze Haus auf den neuen Lampentyp umrüsten zu müssen.

 

Ihr Ansprechpartner:
Lars Krychowski
Telefon: 0151 – 58835691
E-Mail: jugendbeirat@alzheimer-mv.de

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