Überspringen zu Hauptinhalt
Alzheimer

Corona – Aktuelle Informationen für Sie

Aktuell steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus rasant . Auch die Angst vor Ansteckung wächst, und die persönlichen Einschränkungen nehmen wieder zu. Menschen mit Demenz gehören zur Risikogruppe und sind besonders gefährdet. Doch sie können die Veränderungen um sich herum nicht verstehen. Besuche finden nur noch selten statt, es gibt keine Umarmungen, es fehlt Nähe. Alle Menschen tragen Masken und Schutzkleidung und sind dadurch kaum wiederzuerkennen.

Die Betroffenen bemerken, dass etwas anders ist und dass ihnen etwas fehlt. Sie fühlen sich allein. Daher gilt: Menschen mit Demenz brauchen unseren Schutz, Zuwendung, Kontakt und Ansprache. Das ist für sie lebensnotwendig.

Wir sind an Ihrer Seite!

Das Beratungstelefon in der Geschäftsstelle erreichen Sie unter 0381 208 754 00, per E-Mail unter beratung@alzheimer-mv.de zu den Geschäftszeiten Montag – Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 14 Uhr.

Informationen über das Corona-Virus in leichter Sprache
(Informationsseiten der Landesregierung)

Aktualisierungsstand: 20.01.2021

Themenseite der Landesregierung mit aktuellen Regelungen und Verordnungen: https://www.regierung-mv.de/corona/

Coronaregeln ab dem 19.01.2021:
Informationen auf der Website der Landesregierung

Information des Sozialministeriums zu Pflege- und Sozialeinrichtungen:
Zweite Verordnung zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Einrichtungen, Angeboten, Diensten und Leistungen der Rechtskreise SGB IX, SGB XI und SGB XII (Pflege und Soziales Corona-VO M-V) vom 15. Januar 2021
Link zur Lesefassung

Vergleichsfassung zur Gesetzesfassung vom 16.12.2020

Ergebnisse der Videoschaltkonferenz am 19.01.2021

Stand 15.01.2021:
Sozialministerin Drese zu den Besuchsmöglichkeiten im Pflegeheim: Pressemitteilung vom 15.01.2021

Stand 08.01.2021:
Gemeinsame Erklärung der Landesregierung und Verbänden vom 08.01.2021

Aktuelle Verordnungen

  • Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) Vom 28. November 2020
    Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 16.12.2020 bis 31.01.2021
  • Webseite des Sozialministeriums zu Regelungen für Pflege- und Sozialeinrichtungen
  • Zusammenstellung von häufigen Fragen (Stand 21.12.2020) zur Regelung von Besuchs-, Betretens- und Leistungseinschränkungen hier
  • Corona-Bürgerhotline der Landesregierung: 0385 588 11311, Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag 10 bis 14 Uhr
  • Prämie für pflegende Angehörige:
    Für besondere Belastungen infolge der Corona-Krise können Privatpersonen, die in der Häuslichkeit Angehörige pflegen oder Menschen mit Behinderung betreuen, vom Land eine Prämie von 500 Euro erhalten.  Ein Antrag ist beim LAGuS (Säule 6.2) zu stellen.

Landkreise:
Wichtiger Hinweis für alle Akteure: Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten Ihres Landkreises über die gültigen regionalen Regelungen.

Informationen und Empfehlungen:

Die  Demenz-Kommission der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) einen Praxisleitfaden für den Umgang mit demenzerkrankten Patienten in Pflegeeinrichtungen zu Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie entwickelt.

Handlungsempfehlung zum Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen in Krisensituationen:
Das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg gibt Handlungsempfehlungen, um auch die spezifischen Bedürfnisse alter Menschen bei der Bewältigung von Krisensituationen wie der Corona-Pandemie zu berücksichtigen.
Das PDF-Dokument liefert die wichtigsten Antworten auf diese Frage. 200323 Handlungsempfehlungen zum Umgang_Institut für Gerontologie

Empfehlungen der Bundesregierung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ vom 16.09.2020

Bleiben Sie mit Menschen mit Demenz in Kontakt

  • Demenzkompass
    Hier finden Sie Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bei Ihnen in der Region.

An Ihrer Seite

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband M-V e.V. unterstützt die Forderungen des Bundesverbandes, in der Corona-Pandemie in jeder Situation  die besonderen Lebensumstände von Menschen mit Demenz zu berücksichtigen. Menschen mit Demenz können die aktuelle Lage nicht verstehen, liebgewonnene Personen gehen auf Abstand, Kontakte und Begrüßungen finden nicht mehr direkt in gewohnter Weise statt. Mit folgenden Hinweisen zur Betreuung und Pflege möchten wir Ihnen Rat und Unterstützung geben.

  • Erklärfilm zum Umgang mit Menschen mit Demenz und Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt der Bundesverband der DAlzG: Deutsche Alzheimer Gesellschaft,
  • Auf einen Blick:
    Informationsblatt für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zum Umgang mit der aktuellen Corona-Krise. Damit soll der Verunsicherung entgegengewirkt werden und  Tipps bei eingeschränkten Kontakt- und Bewegungsmöglichkeiten vermittelt werden: [download id=“6374″]
  • Gern geben wir hilfreiche Hinweise der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg weiter: Umgang mit Alltagsmasken bei Demenz, Wenn Einsicht fehlt und Zorn wächst
  • Umgang mit Menschen mit Demenz im Pflegeheim
    Eine Arbeitsgruppe hat in Abstimmung mit der Demenz-Kommission der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) einen Praxisleitfaden für den Umgang mit demenzerkrankten Patienten in Pflegeeinrichtungen zu Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie entwickelt.
  • Forderungen an die Politik
    Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft ruft die beteiligten Behörden und Einrichtungen dazu auf, die Maßnahmen dringend auf ihre Verhältnismäßigkeit zu überprüfen und hat am 05.05.2020 ein Positionspapier dazu veröffentlicht. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bereits Ausnahmeregelungen, nach der Angehörige die Betreuungs- und Entlastungsaufgaben in Pflegeheimen übernehmen, wieder in der Einrichtung zugelassen werden können.

Gemeinsam gegen Corona

  • Im Portal der Ehrenamtsstiftung Gutes tun in MV werden viele Wege und Ideen aufgezeigt, wie ein soziales Miteinander in der Nachbarschaft machbar wird, kontaktlos versteht sich. Gemeinsam gegen Corona

Einige Empfehlungen für die Gestaltung des Alltags:

  • App für den Alltag
    In der App Alzheimer & You – Den Alltag aktiv gestalten finden Sie dazu viele Anregungen.
    Fürs iPhone: Link zum App Store: „Alzheimer & YOU – Den Alltag aktiv gestalten“
    Für Android-Smartphones: Link zum Google Play Store: „Alzheimer & YOU – Den Alltag aktiv gestalten“.
  • Austausch zu jeder Zeit
    Die mobile App in.kontakt verbindet Sie mit pflegenden Angehörigen in der gleichen Situation für einen offenen Austausch und vermittelt zusätzlich Wissen und Kontakte.
    Sie ist kostenlos in den App Stores für Smartphones und Tablets (Android ab Version 6 und Apple ab Version 10) erhältlich.
  • Jeden Tag in Bewegung
    Auf der Internetseite Älter werden in Balance der BZgA finden Sie Videos mit Bewegungsübungen, die zum großen Teil auch zu Hause durchgeführt werden können.
    Hier eine Sammlung an Ideen für die Beschäftigung und Alltagsgestaltung Mal alt werden

Zum Reden, Schreiben und Zuhören:

  • Psychologische Unterstützung und Online-Begleitung für gesetzlich versicherte pflegende Angehörige und sorgende Menschen im häuslichen Umfeld durch geschulte Psychologen über die Website pflegen-und-leben.de
  • Ökumenische Telefonseelsorge: Beratung und Kontakt am Telefon: 08001110111 und 08001110222
    Weitere Informationen sowie zur Chat- und Mailberatung: www.telefonseelsorge.de
  • Seelsorge-Hotline der Nordkirche: Aktuell sind täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorger unter: 0800/4540106 erreichbar.
  • Gemeinsam gegen Einsamkeit im Alter Einfach mal reden für Menschen über 60: Telefon 0800 4 70 80 90 www.silbernetz.org
  • Gegen die Angst
    Der Ausbruch des neuen Corona Virus macht vielen Menschen Angst. Die massiven Einschränkungen im Alltagsleben verstärken die psychische Belastung zusätzlich. Um mit der Krisensituation hilfreich umzugehen, ist es aber entscheidend, das seelische Gleichgewicht nicht zu verlieren. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde hat Tipps für die seelische Gesundheit zusammengestellt. DGPPN

Die Corona-Pandemie und ältere Menschen – Stellungnahmen des Deutschen Zentrums für Altersfragen

Die Corona-Pandemie stellt insbesondere für ältere Menschen eine Herausforderung dar. Wissenschaftler/innen des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) stellen im Folgenden zu fünf Themen Stellungnahmen zusammen.

1. Ältere Menschen sind unterschiedlich, auch in der Corona-Krise mehr
2. Altersdiskriminierung und Altersbilder in der Corona-Pandemie mehr
3. Risiken der Kontaktsperre für soziale Kontakte, soziale Unterstützung und ehrenamtliches Engagement von und für ältere Menschen mehr
4. Ältere Menschen und ihre Nutzung des Internets. Folgerungen für die Corona-Krise mehr
5. Körperliche Aktivität älterer Menschen in der Corona-Pandemie mehr

Eine Einschätzung zu der gegenwärtigen Situation finden Sie hier:

Ältere Menschen in der Corona-Pandemie mehr
    Interview mit Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen

Stellungnahmen und Forderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.

Die BAGSO und ihre Mitgliedorganisationen  beteiligen sich aktiv daran, Lösungen zu finden, wie gerade ältere Menschen gesund und gut durch diese schwierige Zeit kommen. Website der BAGSO

DER PARITÄTISCHE hat eine Handreichung für digitale Treffen zur Verfügung gestellt:
 Arbeitshilfe für die Planung und Organisation virtueller Treffen von Selbsthilfegruppen

Stetig aktualisierte Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie auf folgenden Seiten:

  • Tagesaktuelle Informationen der Landesregierung in der Coronasituation  hier
  • Für ambulante und stationäre Pflegeanbieter
    Häufige Fragen von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen zur Versorgung der pflegebedürftigen Menschen beantwortet der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung auf seiner Website . Dort finden Sie die jeweils aktuelle Fassung.
  • Basiswissen für professionell Pflegende
    Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat wichtiges Basiswissen, Handlungsempfehlungen und weiterführende Informationsquellen für professionell Pflegende zusammengestellt. ZQP
  • Wie schütze ich mich als pflegender Angehöriger?
    Das sollten pflegende Angehörige wissen ZQP Portal Prävention in der Pflege 
  • Pflegestützpunkte
    beraten Sie auch telefonisch: Pflegestützpunkte in M-V
  • Die Bundesregierung informiert
    Aktuelle Situation  Webseite der Bundesregierung
  • Bundesministerium für Gesundheit
    Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus: Bundesgesundheitsministerium
    Fragen und Antworten, wie Sie sich schützen und anderen helfen Zusammen gegen Corona
  • Robert-Koch-Institut
    Hier der Link: Robert Koch-Institut (RKI) 
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Allgemeine Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Arbeitsmarkt
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales 

Dank an die großartigen Helfer und Helferinnen

Für Menschen mit Demenz ist die Situation nicht zu verstehen und die Auswirkungen sind noch belastender. Die teils gravierenden Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen sind nur schwer auszuhalten. Leider sind die drastischen Einschnitte notwendig um die Zahl der Corona-Neuerkrankungen zu reduzieren. Diese Krise können wir nicht meistern, ohne einander zu helfen, zusammenzuarbeiten und Rücksicht zu nehmen. Wir danken allen, die unter extremen Bedingungen in der Pflege, Medizin aber auch in Handel und Dienstleistung eine so lebenswichtige Arbeit leisten und allen Helfer*innen und Unterstützern, die den Alltag besonders den hilfebedürftigen Menschen erleichtern und kreativ bereichern.

An den Anfang scrollen